marcoausmitte
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Ich weiß was

Ich bin zu Hause angekommen.
Ich weiß, wo ich die Teller hingestellt habe und wo die Musik angeht
Die letzte CD liegt noch drin und spielt die vertraute Melodie der Gedanken.
Augen schließen und vertrauen.
Wieder lernen mit dem Herzen zu sehen.
Vergessen, aber noch nicht verlernt!
Versuchen, wieder in den Kreis der Erinnerung zu gelangen.
Doch ich bin schon da, will aber nicht halten.
Will mich zusammen mit der Melodie drehen.
Im Kreis – ohne Pausen.
Es ist schön wieder zu Haus zu sein.
Ich weiß alles – Alles, was ich wissen will.




Ich gehe durch den Regen auf der Straße Richtung Süden
Die Leute, die mir entgegenkommen,
ihnen wurde jene Sehnsucht genommen.
Sie haben ihre Träume verloren
und lächeln mich verlegen
an und schauen schnell wieder auf den Boden, auf die grauen nassen Steine. Sie suchen vor ihren Füßen, was sie unlängst verloren. Ganz woanders verloren.
Sie schauen Schritt für Schritt nach vorn,
doch für mehr reicht’s nicht aus.
Ich sehe Licht im Erdgeschoss und geh rein – ich bin zu Haus.
Schleppe mich die letzten Stufen am Geländer
hoch nach oben. Von hier aus kann man die Dächer der Stadt sehen, mit Ihren Lichtern und in Gewänder
gehüllt, bedeckt mit der Stille der Nacht
und ich frag mich, was das Mädchen wohl macht.

Ich denke an das Mädchen, das ich sah dort in der Bahn,
sie sah traurig aus
und schaute zum Fenster hinaus.
Ihre Blicke verfolgten die Gesichter, die sie draußen im Regen wahrnahm.
Der Regen tropfte von den Strähnen,
die sie sich aus’m Gesicht wischte. Aus ihren Augen rollten Tränen
als die Bahn losfuhr. Was sie wohl denkt, wo sie wohl hin will.
Ich schaute in ihre Augen und sah eine Leere so tief und still,
so fremd und fern, so allein und einsam. Einsam und allein! Ganz für sich in der Bahn am Fenster – allein.
Ich verfolgte ihren Blick und er fiel hinauf zum Fenster,
ein Mann stand dort hinter der Gardine
und ihre Miene wurde ernster,
trauriger als zuvor und sie tat mir so leid,
das Licht erlosch im Korridor. Es ist aus, einfach aus und sie sind nicht mehr zu zweit.

Und sie musste raus in den Regen,
hatte nichts mehr zu geben
außer ihre Liebe dem einzigen, den sie so sehr liebte.
Man hat ihr das Lächeln geraubt und sie wurde betrogen,
sie hat so sehr dran geglaubt, doch er hat sie belogen.

Ich bin in meiner Wohnung und es riecht nach Zigarette,
ich denk an die Gesellschaft, die ich jetzt gerne hätte.
Ich schaue hinunter auf die Straße und der Regen lässt sie glitzern,
doch die Menschen unter den Schirmen weichen nur den Spritzern
der Autos aus,
gehen ganz alleine durch den Regen oder wartet jemand auf sie zu Haus?

Um mich herum so viele Gesichter
von so vielen Menschen, die mir fremd sind. Doch gerne würde ich ihre Geschichten
hören und mir Zeit nehmen.
Zeit, die so knapp ist, der wir so gern nachtrauern.
Sich im 10. Stock verkriechen und sich vorm Ferneseher kauern.
Geht schon raus dort auf die Straße und nutzt die Zeit so gut ihr könnt,
denn wenn man zu sehr an Altem festhält, hat man sie wieder verschenkt.
Heut sind die guten alten Zeiten, die wir morgen so sehr lieben.
Macht das Beste draus und traut euch, euch zu lieben.
Auch wenn es regnet…




Ein gedanke, der mir auf der seele brennt!
Warum wird in deutschen filmen immer die unabhängige lebensweise propagiert? Ich liebe sie – die filme, meine ich. Doch bei jedem einzelnen stellt sich mir die offenkundige frage: bin ich ein spießer? Nur weil ich tapeten an der wand und meine klamotten im schrank habe… es ist ein tolles gefühl, was mir beispielsweise bei „die fetten jahre sind vorbei“ rüberkommt, doch gibt es so etwas heute noch wirklich? Sicherlich in wohnungen von sozialen abstiegskandidaten. Aber ob da die rede von freiheit sein kann? Wohl eher die rede von abhängigkeit… naja, wie auch immer dieses thema zu verarbeiten ist, wird es doch häufiger denn je in filmen deutscher herkunft umgesetzt. Barfuß, sommer vorm balkon und soloalbum sind beispiele eines hervorragend inszenierten lebens der jungen generation, die freude, freiheit und lebensfreude ebenso verkörpern wie trauer, fesseln und pessimismus. Doch immer wieder mit demselben mitteln. Eine sehr wichtige rolle spielt hierbei die gestaltung der wohnung. Man sagt gerne: wie man sich bettet, so liegt man. Ich würde groteskerweise sagen: wo man lebt, da wohnt man! Und wie man wohnt, so lebt man! also ist die einrichtung der wohnung ein stilistisches mittel erster güte, welches uns das umfeld, die lebensweise, den status und die werte der protagonisten unmittelbar vor augen führt, ohne dass wir sie jemals zuvor gesehen haben. Kann man einen film ohne menschen drehen? Einen hausfilm – neudeutsch: housemovie! Ich werde es herausfinden. Doch zuvor noch eine frage, die ich zum anfang schon aufwarf und die mir weiterhin im kopf kreisen wird:
Bin ich ein spießer nur weil ich tapeten habe? Eine nicht ganz wörtlich zu nehmende, aber dennoch nicht zu verachtende frage. Ich denke, dass ich auch frei lebe und es mir gut geht, aber was zeichnet die charaktere des films aus, die so wild leben. Sind sie eventuell nur gefangene in ihrer eigenen haut. In ihren eigenen vier wänden?




Man trifft so selten einen Menschen, der nichts zu sagen hat und dies auch tut.




Lieber ein Bluessänger auf Abwegen, als ein Fußgänger auf Radwegen.




Ein Meer von Teilen eines Puzzles, das sich als mein Leben ausgibt. Ich finde nicht nur diese Teile, sondern auch deren Geschichten, die sie erzählen, schön. Ich höre zu, was sie mir sagen wollen und mehr und mehr wird das Bild des Puzzles klarer – es ist in der Tat mein Leben




http://myspace.com/rotfrontberlin






heute ist mittwoch und ich sehe fern. nachher lese ich noch die biographie von anthony kiedis zu ende und werde mir einen ruhigen abend machen. mir geht's gut, ich bin mit meinem leben zufrieden. da brauch ich nich großartig draufbringer. doch schon krass, was in dir vorgeht, weil du wieder und wieder drogen nimmst. ich glaube, dass es wie eine art spiel ist, in der man die kontrolle über die wichtigste figur verloren hat - über sich selbst. ich denk mir immer nur: warum schon wieder, warum lernst du nicht draus. bist doch alt genug, um zu wissen, was mit dir passiert. vor allem nach so vielen entzügen und qualen. eine nacht macht dir dein ganzes leben kaputt - bis zum nächsten entzug. eine nacht macht dir dein ganzes leben kaputt - bis zum nächsten entzug. das ganze leben kaputt - bis zum nächsten, bis zum nächsten entzug. entzug. zug. der nächste zug.

dein kopf sagt dir, dass du es nur noch einmal - ein einziges mal tun willst. doch die stimme, die mehr weiß, meldet sich nicht. die stimme, die weiß, dass du es doch nicht schaffst, danach wieder davon los zu kommen. was muss denn noch passieren, damit du das checkst? schaufelst dir dein grab und scherst dich einen scheißdreck um die leute, die dich wirklich lieben. du bist clean und sagst dir, dass alles um dich rum so funktionieren muss, wie du es nun willst. doch wehe es kommt dir jemand in die quere, dann ist er der störfaktor in deinem leben. doch wenn du der störfaktor in anderer leben bist. das ist es dir scheißegal. warum zur hölle? du bist groß, doch es fehlt einiges, um dich loszureißen - von den drogen. tu mir einen gefallen: hör auf mit der scheiße!




Konsequenz ist die Folge von Kompromissen




Ich hab für den Kalender des Hauses einen Beitrag geschrieben. es entstand mit synergie aus dem hier abgbildeten text. etwas weiter gedacht und tonys überlegungen mit einbezogen.

Kennst du das? Angst! Jemand hat Angst – vor dem, was kommt;
davor, dass es wieder so wird wie es war; davor, dass alles so bleibt wie es ist.
Hm, schwierig zu sagen, was passieren muss, damit sie uns nicht mehr verfolgt, aber einfach zu sagen, dass sie nie verschwinden wird. Angst und Freude sind im Grunde verschieden, sich aber dennoch ähnlich. Ähnlich? Ja!
Nicht in ihrer Wirkung, die sie hinterlassen, aber wohl in der Funktion – beide lenken uns. Quasi die Kompassnadel, die uns die Richtung weist, in die wir gehen wollen, aber möglicherweise nicht ohne weiteres gehen können.
Im gesunden Maße erlebt, hilft die Angst uns, dass zu finden, was wir suchen, ähnlich wie Freude und Liebe. Doch in zu hohem Maße in uns, in den Dingen, die uns umgeben, wird sie zum unausstehlichen Selbstläufer, der uns (oft) ohne unser Bewusstsein in eine Sackgasse laufen lässt, deren Ende uns keine Möglichkeit zum Wenden bietet. Angst als Mittel der Selbstfindung? Vielleicht gar nicht so abwegig.
Angst als Mittel zur Manipulation und Folge der häufig zu schnelllebigen Welt? Real gewordener Alltag.
Allein die Motivation lässt erkennen, welche Art ihrer selbst unser Leben bestimmt.
Also: auch mal Angst haben, um sich klar über seine Ziele zu werden, jedoch weniger als Folge von Ausweglosigkeit und Grundlage von Manipulationen erleben.
Wie gesagt, wird sie nie verschwinden, aber wir können an einigen entscheidenden Stellen unseres Lebens wenigstens versuchen eine Nuance schneller zu sein, als dieses Gefühl der Ungewissheit und Spannung.





was ist genug

was will ich?
ich weiß es nicht!
es geht nicht immer alles so,
wie ich es mir wünsche.
doch soll ich deswegen meine wahren ziele aus den augen verlieren?

ich denke, man muss sich im leben überwinden,
doch was bringt es, wenn man dafür sich selbst aufgeben muss.
bleib dir treu und achte auf den preis,
den du zahlst, um zu leben.




manchmal ist die wahrheit das,
was wir am wenigsten hören wollen,
doch sicherlich auch das,
womit es sich am ehesten leben lässt.




Wie soll ICH
'jeden Tag leben, als wenn es mein letzter wäre',
wenn ich mit den konsequenzen klarkommen muss.

ICH genieße jeden Tag im Glauben, dass der nächste noch besser wird!




Heute sind die GUTEN ALTEN ZEITEN, an die wir uns morgen so gerne zurückerinnern.



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