marcoausmitte
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TÚ me das

Cuando camino por tus calles
Me das un sentimiento de calor
Me das energía para mi vida y buen humor.

Nunca olvido las calles tuyas y tampoco tus fiestas allí
Pero al final no hay tiempo para encontrarte así.
Sólo con los recuerdos llego a mi vida real aquí.
Y cuando abro un cajón, siento tu amor en mí.

TÚ me das una causa para pensar en viajar,
TÚ me das la pena de cambiar,
TÚ me das la felicidad cuando estoy contigo allí
Pero yo te doy sólo mís pasos pasados, que ahora otra gente da a tí.

Ahora todo ha pasado y mi cabeza explota de pensar.
Mañana es otro día y vale la pena despertar.
Pero nunca habra un día en mí vida como en esa ciudad
Por eso cierro mís ojos lentamente para sentir nuestra amistad.

von marcoausmitte
20.11.08 03:02


licht und schatten

zusammen abgefahren, nach all den jahren der einsamkeit. sie macht sich breit, die kraft die in uns steckt. in uns weckt sie die vergangenheit. die zweisamkeit, sie macht uns stark. was nun auch kommen mag, wir sind geeint, ganz ernst gemeint. balkon, straße, laterne. sonne, mond und sterne. puste aus das licht, denn ich sehe dich mit dem herzen. ich dachte unter schmerzen an eine zeit ohne dich - mach es aus das licht, sonst verlier' ich dich und spür dich nicht. denn ich brauch dich nur für mich.
2.9.08 01:26


reisebericht.

es war schon dunkel als wir im regen unsere straße fanden. es sollte die legazpi nummer acht werden, für zwei nächte. nach einem nachmittag in pamplona und circa 600 km Fahrt waren wir durchaus erleichtert einen Parkplatz in einer der nächsten Querstraßen gefunden zu haben. Der Hinweis eines hinter uns parkenden männlichen Wesens, dass es sich hier um eine Straße mit Anwohnerparkplätzen handele, ließ uns drei Sekunden in einer nachdenkenden Position verweilen, doch genauso schnell wieder auf unser gepäck konzentrieren. Billiger parken wird wohl eh nicht drin sein, war unser Gedanke. ich pinkelte an die blau-weiße baustellen-absperrung und nahm mein gepäck auf. es wurde ein weg von 3 minuten regen und 1/2 minuten treppe. roque, der zuverlässigste und einzige mitarbeiter dieses hostels, öffnete uns die tür. er erschien uns ein wenig verstrahlt, aber er bekam es ohne mühe hin, von jedem 30€ zu kassieren. tanja übernahm die schlüsselkaution, was sich im nachhinein als wahrer glücksgriff für sie herausstellte. wir bezogen unser fünfer appartment mit neun betten, von denen vier belegt waren. das ging ja gut los: jeder hat sein eigenes bett, hurra hurra. wir entspannten eine weile und stillten einige zeit darauf unseren hunger mit köstlichkeiten aus dem konsumparadies carrefour. jeder aß so gut er konnte, ich blieb bei einem halben brötchen, da mir die fünf durchaus leckeren, aber ebenso süßen brioche schwer im magen lagen. eine weile später wurde die gitarre geholt und ein paar shanties zum besten gegeben. doch die luft war bald raus. ich wollte ins bett, die mädchen und alberto wollten vorgehen. ich blieb noch ein wenig sitzen in der gesellschaft anderer hostel besucher, darunter zwei amerikanerinnen, von denen eine eine brille trug und die andere laut singen konnte. bei diesen beschreibungen werde ich es belassen, da ich mich weder an ihre namen erinnere, noch an weiteres äußeres. nennen wir sie brille und stimme. während stimme anfänglich hinter mir stand und mir wohl mein trommelfell und das meiner mitreisenden zerschmettern wollte, stand brille da - in ihrer hotpants an die tür gelehnt. die reihen lichteten sich. ich weiß nicht, was die uhr schlug, doch als ich sah, wie jana und henrike ganz aufgelöst im flur standen kam mir sofort eines in den sinn: da fickt jemand. fragt mich nicht, wie ich auf so eine abwegige idee kam, doch ich dachte es einfach. ich beendete mein lied und frug: was ist los? als antwort bekam ich zu hören: da fickt jemand. in unserem zimmer. jana, die bereits die häfte des weges in das zimmer-innere bestritten hatte, schaute in den spiegel vor sich und sah den hintern hinter sich. ein blanker frauenarsch, der sie stocken ließ. henrike stand wohl noch in der tür, doch auch sie war geschockt. sie lag oben, er unten. reiterstellung - wahrscheinlich probierten sie gerade was neues aus. soviel nacktes fleisch war zu viel für den moment, doch es sollte nicht das letzte für diesen abend gewesen sein. nun standen sie alle im flur und fachsimpelten darüber, wie voll der australier und die blonde wohl sein mögen. das ergebnis ist mir bis heute nicht bekannt. doch auch der fluraufenthalt sollte ein ende haben. etwas später unterbrach ich den engelsgleichen gesang von stimme mit einem gang ins zimmer. dort saß rike auf der couch und strahlte mich an - der wein wirkte. ich ging wieder in die küche, wo stimme und brille auf ein weiteres lied warteten. so verging der abend. stimme in der ecke am toaster, brille hinter mir am mikrowellenherd. plötzlich tauchte ganz unverhofft und mit riesigen augen roque wieder auf. er hatte seine beiden bongos mitgebracht und trommelte die nachbarn wach - nicht rhythmisch, aber laut. er sang einen mix aus für mich nicht verständlichen sprachen, aber ich glaube auch mal was spanisches vernommen zu haben. naja, eventuell redet man in seiner welt, in der er sich gerade aufhielt, auf diese seltsam obskure weise. auch dies weiß ich bis heute nicht. ich entschloss mich nach ein paar weiteren liedern in unser wohn-schlafzimmer zu gehen, mir den platz der befleckten liebe anzusehen und ein wenig mit den mädels zu trinken. ich setzte mich hinzu. es waren bereits weitere akteure am ort des geschehens. ein weiterer australier in blau, der stecher und ein anderer mit cap. alle redeten durcheinander. für uns wurde es zeit für's bett. für den blauen wurde es zeit zum strippen. so legte mr. cap den heißesten sound seiner ipod-anlage auf und der blaue begann vor tanjas bett damit, sich in regelmäßigen abständen seine shorts runterzuziehen. es kann sein, dass dies das balzverhalten der australier darstellt, aber tanja dachte nicht daran und hielt sich die augen zu. wahrscheinlich wollte sich der blaue auch mal gehörig reiten lassen, nur war die blonde leider schon viel zu voll, um aufrecht sitzen zu bleiben. bei tanja hatte er kein glück und so legte er sich nach einigen eskaparden mit der im schritt unwahrscheinlich stinkenden hausherrin, die nun auch zum ersten mal auf der bildfläche erschien, hin. diesmal war rike das opfer, denn sie hatte nun genau auf augenhöhe einen durchaus ansehnlich behaarten männerarsch liegen. das war zu viel - sie drehte sich um. ich ging auch ins bett. wir schliefen. ich wachte irgendwann auf und merkte, dass der australier unter jana schnarchte. ich wollte schon schreien, doch damit würde ich alle nur aufwecken. das wäre kein feiner zug, wie ich mir im stillen dachte. also sprang ich von meinem hochbett ohne leiter und legte ihm sein fußende der decke über den kopf. ruhe trat ein. ich schlief weiter. ich wachte wieder auf. es war ein wenig heller als beim ersten mal. es bewegte sich etwas unter mir. ich schaute nach unten und vor mir stand die blonde, die vorher gefickt wurde. sie war nackt. blond und nackt. ich dachte eigentlich die ganze zeit, dass ein typ unter mir schläft, aber in diesem moment sollte es mir egal sein, denn ich war müde. ich guckte noch circa zehn sekunden nach unten, bevor ich weiter schlafen konnte.
am nächsten morgen weckte ich alle und rike sprang auf, hatte einen ohrwurm, und diesmal war es sogar ein anderer als der jingle zum radiosender cuarenta principales. wir entschlossen zum auto zu gehen, um es gebührend umzuparken. im regen und gesenkten hauptes bestritten wir den weg. als wir ankamen, sah ich hoch und meine knie schlackerten. henrike, unser auto ist weg, sagte ich in einem tonfall, der vom weinen nicht weit entfernt war. sie lachte und meinte, es sei eine straße weiter. doch nein - ich erkannte sie wieder, die baustellenabsperrung, an die ich noch eine nacht zuvor pinkelte. rike sagte: stimmt. sie lachte. ich musste mich erst einmal auf eine absperrung setzten. und sie lachte. dann erkannten wir, dass es sich keineswegs um einen anwohnerbereich handelte. es handelte sich eindeutig um einen radweg, auf dem wir geparkt hatten. zurück im hostel hatten wir den verdacht, dass uns niemand glauben schenken würde, denn wir lachten nun beide. doch der ernst der lage wurde ihnen bewusst, als wir es zum wiederholten male kund taten. lange rede, kurzer sinn: ab zur polizei. wir entschlossen nicht das auto zu nehmen. zu fuß dort angekommen wieß uns der freundliche polizist in seinem klar genuschelten spanisch den weg. er zeichnete uns in einer stadtkarte den aufbewahrungsort ein. als andenken schrieb er uns eine zahl darauf: 153,17€. an dieser stelle möchte ich nicht weiter auf sie eingehen. wir gingen also zum auto. tanja hat mit ihrer aussage, dass wir nun wenigstens einen stadtplan hätten, ein wenig optimismus in die sache gebracht. und sie hatte durchaus recht, denn er sollte uns viele wege durch san sebastian weisen. wir holten das auto ab und fuhren in ein parkhaus. dort, so hofften wir, würde es nicht abgeschleppt werden, denn wir haben ja das parkticket. wir erkundeten nun die stadt. lernten neben der bucht direkt an der altstadt gelegen auch diverse cafés kennen. sollte es für heute alles gewesen sein? wir trauten dem frieden nicht so ganz. doch der tag verlief zum erstaunen aller gut, außer der dinge, die alberto tanja von zeit zu zeit und ganz unverhofft an den kopf warf. doch wir waren härteres gewohnt. beispielsweise einen leeren öltank kurz nach abfahrt. es näherte sich der abend. wir kauften lebensmittel, oder auf den punkt gebracht: alkohol für die nacht. zurück im hostel wurde uns die mafiose art des establishment bewusst. das auto zweier franzosen und jenes der australier wurde ebenfalls abgeschleppt. sicherlich kassiert roque ordentlich privision für jedes auto um sich abend für abend abzuschießen. doch dies mögen nur spekulationen sein. auf in die nacht - jana und rike hatten mit einer literflasche martini bianco gewaltig einen im tee. tanja griff auf ihr bier zurück. ich ebenso. wir starteten in die nacht. es ging zu beginn zum tapas essen. danach entschlossen sich rike und jana zu einer spontanpirouette, die insofern ihre besonderheit offenbarte, als dass henrike von jana angsprungen wurde und sich erstere dann wild im kreis drehte. doch leider hatten sie vorher wenig zeit zum proben gehabt und so endete ihre lokale premiere auf der stufe einer gegenüberliegenden bar. beide wussten nicht mehr, wie sie dort hin kamen, doch beide stellten wider erwarten fest, dass es nicht bequem war. im laufe des abends gingen wir von bar zu bar - in begleitung meines freundes christoph, der uns vom hostel abgeholt hatte und nur auf surfbesuch in san sebastian war. sukzessive entschieden sich die teilnehmer der lustigen runde dazu, sich ins hostel zu begeben. alberto war der erste. rike und ich die zweiten bzw dritten. es folgten später in der nacht nummer vier bis sieben. ich fand christoph und seinen kollegen, jan, im flur mit tanja und jana wieder. tanja erzählte mir, dass man sie beraubt hätte. zum zweiten mal innerhalb von drei wochen - geld weg, ec- und krankenkarte weg, ausweis weg. ich musste lachen. wie lustig die reise doch war, denn immer wurde gelacht. uns wurde am nächsten morgen bewusst, dass wir unserem nuschelnden freund von der polizei wohl einen weiteren besuch abstatten mussten. dies taten wir, dann gingen wir zu strand. genossen die sonne und das panorama der stadt, bevor wir sie abends mit dem auto voller öl und tanjas 10€ schlüsselmaut-rückerhalt verließen.

die ähnlichkeit der charaktere zu lebenden personen ist nicht beabsichtigt. für diesen text kamen keine tiere zu schaden.
14.5.08 23:14


ich denke

ich sollte lernen
ja das sollte ich in der tat mal tun
sollte mal wieder an meine aufgabe denken
eine aufgabe
welche aufgabe?
eine die ich doch erledigen muss
erledigen muss
warum?
achja weil es besser ist sie zu erledigen bevor sie dich erledigt
kannst ja sonst nich frei denken
hast ja immer die aufgabe im kopf
kannst nich so frei denken
ja
das sollte ich auch mal wieder tun
denken
einfach mal ohne aufgabe und pflicht
ja das ist einfacher und effektiver
damit kann ich bestimmt mehr anfangen als mit einer gelösten aufgabe
die will ich eh gar nicht machen
interessiert mich gar nicht
lieber mal wieder frei denken
dann hast du was im kopf und nichts auf dem papier
aber bestimmt auch wertvoller
oder?
ich will an sie denken
an sie
nicht an die aufgabe
ja das klappt sogar
was macht sie denn nun gerade
schläft bestimmt schon
vielleicht schläft sie ja unruhig
und dreht sich gerade um
wäre schön es zu wissen
naja würd nichts bringen es zu wissen
aber wenn ich es wüsste dann wäre ich auch da
das wär schön
aber es geht ja nicht
bin ja hier
sie ist da
hier und da
diese differenzen
allein durch hier und da
verdammt
aber wenn ich an sie denke denkt sie auch an mich
vielleicht
bestimmt nicht
aber vielleicht ja doch
das wäre ein anfang
dann bin ich nicht mehr hier und sie nicht mehr da
dann wären wir uns ja schon ein wenig näher
wenigstens im kopf
das ist ein anfang
da muss man auch drüber nachdenken
es ist besser als nicht aneinander denken
naja ich tue es
was sie macht?
keine ahnung
aber einfach mal vorstellen sie denkt an mich
ja
das wäre schön
ungewiss aber schön
und ich spiele dabei mit dem gedanken
ja das tue ich mit dem gedanken spielen
einfach nur spielen
17.1.08 04:52


SALAMANCA XXVII-XI-MMVII

Hallo liebe leute!
Viel zu berichten, weil viel passiert!
Ich war in der zwischenzeit in madrid:
Schöne stadt zum ansehen. Angekommen am busbahnhof wurde ich in empfang genommen. Erste anlaufstelle war atocha – der tropenbahnhof madrids. El prado bot freien eintritt, der ebenso verlockend war wie sich nicht in die ewig lange schlange zu stellen! Weiter ging es mit einem gang durch die stadt – einkaufsmöglichkeiten = sehr schön. Flair = 0! Also ein wenig charme war zu spüren, aber der verflog gleich im nächsten augenblick, denn für mich waren die leute dort einfach eine nummer zu falsch (d. h. sie kamen mir alle wie fern gesteuerte marionetten vor). am königspalast angekommen, nachdem wir plaza mayor und vieles andere zurück gelassen haben, ruhten wir uns aus und sahen das teatro real – von außen! Abends wurde gefeiert, aber es war nicht meine welt! Die mädels waren immer gut dabei sich auf rnb zu fixieren…
Zum glück gab es da noch bessere erlebnisse.
Diese woche war ganz geil:
Angefangen mit einem selbst auferlegten alkoholverbot – aufgrund von zuviel konsum in den letzten wochen – ging es Donnerstag ins kino, el violín angeguckt, Freitag aufS konzert der bloc party und Sonntag – sprich heute – einen tag lang nach león. Eine sehr schön stadt wie ich finde, klein aber fein!

Aber ich vermisse die heimat sehr und eines sage ich euch:
Der geilste scheiß sind und bleiben meine freunde und die familie,
denn noch so weit kann es noch so schön sein. Ohne die leute, die man schon so lange kennt und denen man so lange vertraut, fetzt das nicht ganz so doll!
27.11.07 03:02


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